Hermann Gröhe – Rechtsanwalt als Bundesgesundheitsminister

Warum werden eigentlich immer Leute Minister, die nichts von dem Ministerium verstehen, das sie leiten?

Ursula von der Leyen als Verteidigungsministerin ist ja für die Frauenquote nicht verkehrt, aber die fachliche Qualifikation sehe ich wirklich nicht.

Aber warum wird Hermann Gröhe nun Gesundheitsminister? Als studierter Jurist ist er vielleicht dafür qualifiziert, wie man Prozesse (z. B. wg. Kunstfehlern) führt, aber das Gesundheitsministerium?
Nun kann man dagegenhalten, dass Herr Rösler ja Mediziner ist, aber naja, Herr Rösler eben. Wußte auch nicht recht, was er wollte, erst Philosophie und Geschichte, dann Medizin.

Ich frage mich schon lange, warum wir Bürger, die ja unter den diversen (Fehl-)Entscheidungen der Ministerien zu leiden haben, noch nicht über den Abgeordneten unseres Vertrauens – so es den denn gibt – versucht haben, durchzusetzen, dass nur fachlich vorbelastete Menschen ein Ministerium führen sollten. Was spricht denn gegen einen Gesundheitsminister, der eine medizinische Vorbildung hat? Oder was hindert uns daran, einen gelernten Manager mit dem Wirtschaftsministerium zu betrauen? Was ist gegen einen Finanzminister einzuwenden, der eine Ausbildung als Finanzbeamter, oder, noch besser, als Fachanwalt für Steuerrecht hat? Der würde jedes Schlupfloch im Steuerrecht sofort erkennen…..
Und warum werden die Lobbyisten nicht generell mit einem Näherungsverbot für den Bundestag belegt, mit mindestens 5.000.000 EUR Bussgeld bei Zuwiderhandlung?

Bis die Tage

Karl

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